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Spenden statt Böllern

Des einen Freud - des anderen Leid

Jedes Jahr kämpfen wir mit dem gleichen Thema: Silvester.

Die Menschen freuen sich darauf das neue Jahr mit viel Lärm zu begrüßen.

Gleichzeitig verfallen die Tiere in Todesangst. Dabei meine ich nicht nur unsere Hunde, nein, alle Tiere haben Panik wenn die Knallerei sich wiederholt.

In jedem Jahr werden viele Tiere Opfer dieses Kultes. Sie bekommen einen Herzinfarkt oder rennen in Panik los und verletzen sich oder werden überfahren.

Hier mal ein Beispiel von meinen Hunden:

Das Weihnachtsfest lieben meine Hunde sehr. Alles ist entspannt, wir haben besonders viel Zeit für sie und gehen viel spazieren. Am Tag nach Weihnachten geht jedoch der Böllerverkauf los.

Wir machen natürlich unseren gewohnten Spaziergang. Alles ist wunderbar und dann hört man den ersten Böller.

Meine Hunde erschrecken sich zutiefst und instinktiv wollen sie fliehen. Bisher habe ich es immer geschafft, sie noch schnell an die Leine zu nehmen.

Ab jetzt gilt strenges Ableinverbot für eine lange Zeit. Denn auch wenn das Böllern nur um die Stunde des Jahreswechsels erlaubt ist, halten sich doch viele Menschen nicht daran.

Für uns bedeutet dies, keine Chance sich auf die Knaller vorzubereiten und immer damit rechnen zu müssen, dass wieder irgendein rücksichtsloser Egoist so ein Ding in die Luft jagt.

Für meine Hunde bedeutet das Todesangst!!

Was macht Todesangst mit meinen Hunden?

Sie werden bei diesem Spaziergang ganz sicher ihr Geschäft nicht mehr erledigen, da sie vom Fluchtgedanken beherrscht werden. Es zählt nur noch sich in Sicherheit zu bringen. Also wird an der Leine gerissen bis wir den sicheren Zufluchtsort erreicht haben.

Völlig verschreckt rennen sie auf ihre Plätze in der Hoffnung nun in Sicherheit zu sein.

BENG, ein weiterer Knall. Die totale Panik steigt ins Unermessliche. Sie wissen nicht wohin sie noch fliehen können, denn das sichere Heim ist es auf einmal nicht mehr. Es wird panisch gehechelt, hyperventiliert.

Die nächsten Tage widerholt sich dies regelmäßig, bis es am Silvester zum Höhepunkt kommt. Einer meiner Hunde übergibt sich ständig. Beide wollen nicht mehr das Haus verlassen. Gefressen wird auch seit Tagen nichts mehr.

An den Tagen nach Silvester ist immer noch kein Ende in Sicht. Vielleicht war man in der Nacht zu betrunken um alle Böller abgeschossen zu haben?

Es dauert noch viele Tage bis meine Hunde wieder die alten sind und sich und ihrer Umwelt wieder vertrauen.

 

Aus Erfahrung weiß ich, dass es rücksichtslose Menschen nicht interessiert, was sie anderen antun.

Deshalb kann ich mich nur an die Menschen wenden, die die Not der Tiere  nicht kalt lässt.

Nehmt es nicht einfach als gegeben hin, dass Menschen egoistisch sind. Geht zu keiner Feier, wenn dort geböllert wird. Benutzt eure Möglichkeiten um für das Thema zu sensibilisieren: Facebook, euren Status,etc.

Gerne auch mit unserem Bild "SPENDEN statt BÖLLERN!"

 

Es wird mir persönlich immer unbegreiflich bleiben, warum man sein Geld in die Luft jagt. Ständig wird gejammert, dass das Geld nicht ausreicht. Jeder der sein Geld für solch einen sinnlosen Unfug ausgibt hat definitiv zu viel davon.

So viel Gutes könnte man mit diesem Geld anfangen. So wenig Geld ist nötig um einem Hund Futter in Rumänien zu sichern und ihm den Hungerstod zu ersparen.

Jeder sollte es mal versuchen, um zu erleben, wie beglückend es sein kann, einem Tier das Leben zu retten.

Der Knall ist schnell verpufft und hinterlässt nichts als Feinstaub der uns allen schadet.

Denkt mal drüber nach………………….

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